Wohnprojekt WiGe ist in die „heiße Phase“ gegangen

Am 19. Februar war es so weit. Im Hotel „Im Engel“ konnten wir über 100 Interessierte für das Mehrgenerationen-Wohnprojekt in Warendorf begrüßen. Da diese offene Veranstaltung ohne Voranmeldung konzipiert war, waren alle Projektbeteiligten glücklich über die große Teilnehmerzahl und die Wahl des Veranstaltungsortes. Familie Leve hat uns sehr freundlich aufgenommen. Vielen Dank dafür nochmals!

Nachdem Bürgermeister Axel Linke über die Intentionen der Stadt Warendorf für die Unterstützung des Projektes informierte konnten Gabriele Brinkemper und Antonius Stuke über die inzwischen 6-jährige „Historie“ der WiGe berichten. Hier wurde deutlich, mit  welchem Herzblut die Idee in den letzten Jahren getragen wurde.

Im Anschluss konnte Architektin Agnes Weber (EMU baubüro GmbH, Ahlen) überzeugend das architektonische und energetische Konzept der Immobilie vorstellen. Die 23 geplanten Wohneinheiten (zwischen 41 bis 155 qm) zeichnen sich durch große Flexibilität in der Gestaltung der einzelnen Einheiten und dem Passivhaus-Standard aus. Darüber hinaus werden der Quartiersplatz und der Gemeinschaftsraum für interessante soziale Kontakte sorgen können. Die geplante Gästewohnung wird den Bewohnern die Möglichkeit bieten, auch mal etwas mehr Besuch unterbringen zu können. Besonders die Kettenhäuser werden Magnet für junge Familien aber auch kleine Wohngruppen (z. B. eine dreier Senioren-WG) sein können.

Abschließend durfte ich dann über die für Warendorf neue Wohnform eines Mehrgenerationen-Wohnprojektes berichten. Überzeugt von dem Erfordernis im Bereich Wohnungsbau neue Wege zu beschreiten, konnte von den sozialen und finanziellen Vorteilen der Wohngenossenschaft ein Bild gegeben werden.

Im Anschluss an die verschiedenen Vorträge haben noch viele Interessierte die Chance ergriffen in Einzelgesprächen mit den Veranstaltern Detailfragen zu klären. Außerdem konnte mit der Firma teilautos über moderne Mobilitätskonzepte diskutiert werden und mit Herrn Oliver Wilkes ein Austausch über gruppendynamische Prozesse im Rahmen des Projektes gesucht werden.

Aktuell führen wir, nachdem Karneval vorübergehend hohe Priorität hatte,  die angebotenen Workshops (Termine siehe https://www.meuim.de/baugruppen/ ) zum Projekt durch. Außerdem finden mit den Interessenten die ersten Kennenlerngespräche statt, um weitere Fragen zu klären.

Im April werden wir dann voraussichtlich die Genossenschaft gründen.

Sie haben Fragen oder suchen ein Gespräch mit uns? Rufen Sie uns gerne an oder senden Sie uns eine Mail an info(at)meuim.de.

 

Herzlichst

Andreas Ellebracht